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Reisen als Welt- und Selbsterleben

 Aktuell

Tschüss ADFC

Ehrenämter sind etwas Gutes. Insbesondere dann, wenn man durch sie an der Verwirklichung persönlicher politischer Überzeugungen arbeiten kann.

Etwa zehn Jahre lang habe ich für den ADFC Schleswig-Holstein in der Redaktion der Mitglieder- und PR-Zeitschrift PETT MAN SÜLM mitgearbeitet. Ebenso lang war ich Mitglied des Landesvorstands.

Eine lange Zeit, nach der auch mal die Luft raus sein kann. Wenn sich dann noch eine Unzufriedenheit mit der verkehrspolitischen Arbeit von Bundes- und Landesverband einschleicht, werden die Ehrenämter langsam zäh.

Der kritische Punkt war erreicht, als mir die Haltung des Landesverbands (und schon länger des Bundesverbands) zu unkritisch wurde: Tendenzen der Kommerzialisierung und der Anbiederung gegenüber politischen und ökonomischen Akteuren vertragen sich meiner Meinung nach nicht sehr gut mit einer deutlichen Positionierung pro Radverkehr.

Gut, meine Messlatte als autofreier Alltagsradler ist sehr hoch. Der Radverkehr kann nicht gefördert werden, ohne den alles dominierenden und quasi-totalitären Autoverkehr rigoros einzuschränken.

Wie dem auch sei, es ist besser, Ämter niederzulegen, als sie halbherzig auszuführen. Jetzt habe ich etwas mehr Zeit für Garten und Gitarre. Die Verkehrspolitik wird aber aber nach wie vor mein Steckenpferd bleiben.

Frank Spatzier, April 2018


 Vorschau

Relaunch der Frank Spatzier Reiseseite: Zurzeit arbeite ich an einer zeitgemäßen Umgestaltung dieser Website. Während ich bisher noch alles mit HTML- und CSS-Code gestalten musste, sollen die schönen Inhalte auf ein modernes CMS-System umziehen. Dieses bietet dann auch den Vorteil, auf mobilen Geräten besser lesbar zu sein. Dort soll es dann aber nicht nur ausschließlich um Reisen und Radfahren gehen, sondern auch um Kunst, Kultur und Gärtnern. Weil das alles viel Arbeit ist, wird der Relaunch noch ein Weilchen dauern...

In der Pipeline steckt noch der Bericht zu unserer Sommer-Radreise 2017 - der zusammen mit der neugestalteten Website erscheinen wird. Die Radreise führte von Białystok entlang der weißrussichen und ukrainischen Grenze nach Süden. Stationen waren etwa Biała Podlaski, Koden, Okuninka, Chełm und Lublin. Um mehr Strecke machen zu können, nutzten wir in der letzten Woche die Bahn und besuchten so noch Rzeszow, Krakau und Oswiećim (Auschwitz).

Auch auf dem Programm standen die Gedenkstätten der Konzentrations- und Vernichtungslager Sobibór, Majdanek, Auschwitz Stammlager und Birkenau.

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  • Die polnische Ostseeküste im Herbst (310 km, 7 Tage)

    [Oktober 2016] Die polnische Ostseeküste ist ein ideales Ziel für eine Radreise - egal zu welcher Jahreszeit. Im Sommer herrscht der Urlaubrsummel, im Herbst ist die Region ruhig und fast schon meditativ bis besinnlich. Hinzu kommt, dass man in Polen sehr wohl verstanden hat, wie wichtig der Fahrradtourismus ist. So gibt es jede Menge neue Radwege. Und dort, wo noch keine sind, wird fleißig dran gebaut.

    Diese kurze Radreise führte von Świnoujście (Swinemünde) auf der Insel Usedom über Kołobrzeg (Kolberg), Darłowo (Stolpmünde) und Ustka (Stolpmünde) nach Słupsk (Stolp). Und sogar das Wetter hat mitgespielt - zumindest einigermaßen...

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    Östliches Europa
    Online seit
    30.12.16
  • Radreise Lübeck - Białystok (1.148,52 km, 32 Tage)

    [Juli / August 2016] Diese Reise führte von Lübeck ins ostpolnische Białystok - leider mit einer kleinen Zugpassage zwischen Konin und Warschau. Diese "Schummelei" hatte zwei Gründe: Zum einen wurde ich zum ersten Mal während einer Radreise ernsthaft krank und zum anderen gab es nirgendwo geeignetes Kartenmaterial zu Masowien.

    Highlights ware die komplette Durchquerung Berlins von West nach Ost, die alte Stadt Posen sowie natürlich das pulsierende Warschau. Nicht zu vergessen Konin, das in seiner Hässlichkeit einen interessanten Kontrast setzte. Richtig schön wurde es aber erst östlich von Warschau. Mit seinen weiten Wäldern, kleinen Dörfchen und den typischen Holzhäuschen gehört Ostpolen zu den sehenswertesten Radreise-Regionen Polens.

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    Östliches Europa
    Online seit
    27.12.16
  • Radreise Ostpolen - Weissrussland (1.305 km, 31 Tage)

    [Juli / August 2015] Eine ausgedehnte Radreise in den Osten Polens und das bis dahin unbekannte Weissrussland. Mit der Bahn ging es über Berlin nach Warschau, wo die eigentliche Radreise begann. Im Białowieża-Nationalpark machten wir drei Tage Station, bevor es auf die weissrussische Seite des Parks nach Kamianiuki (Kaмянюki) ging.

    Anschliessend radelten wir weiter über Baranovichi (Бapaнaвiчi) bis nach Minsk (Miнск). Seit dem steht die belarussische Hauptstadt ganz oben auf der Liste unserer Lieblingsstädte. Aus Zeitgründen nahmen wir einen Zug nach Brest (Бpзст) und radelten von dort zurück nach Warschau.

    Seitdem steht fest: Weissrussland eignet sich hervorragend für eine Radreise. Wir werden ganz sicher wiederkommen!

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    Online seit
    25.12.15
Lübeck vegan:

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